Kinostart am 8. Oktober: «Lügen über meine Mutter» von Daniela Droescher

Der Starttermin steht fest: «Lügen über meine Mutter», nach dem gleichnamigen Roman von Daniela Droescher, kommt am 8. Oktober in die Kinos. In den Hauptrollen spielen Rosalie Thomass, Golo Euler und Elise Lindner, es produziert die Tobis Filmproduktion. Rosalie Thomass schrieb zudem das Drehbuch nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Daniela Dröscher, der im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Regie führt Aron Lehmann.

Rosalie Thomass in der Hauptrolle
© TOBIS Film/Luis Zeno Kuhn

Ein Kammerspiel namens Familie

«Lügen über meine Mutter» erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner (Golo Euler), der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela (Elise Lindner) zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?

In weiteren Rollen spielen u.a. Juliane Köhler, Anneke Kim Sarnau, Johanna Gastdorf und Rainer Laupichler. Es produziert die TOBIS Filmproduktion München in Koproduktion mit dem ZDF, gefördert vom FFF Bayern, der Film- und Medienstiftung NRW, der Medienförderung RLP, des DFFF sowie der FFA. 

Hier geht es zum Trailer.

«Der bewegende Roman von Daniela Dröscher dient uns als inspirierende Vorlage für eine poetische filmische Reise, bei der wir immer durch die Augen des Kindes Ela in die Welt blicken. (…) Dies ist eine von vielen weiblichen Geschichten, die wir unserem Publikum bislang vorenthalten haben. Es ist an der Zeit den Blickwinkel zu wechseln, endlich mit unseren üblichen Sehgewohnheiten zu brechen und die Geschichten von all unseren bisher verborgenen Heldinnen zu erzählen.»

Rosalie Thomass und Aron Lehmann

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