Drehstart: «Erzgebirgskrimi: Tödliches Verdrängen» von Isabell Serauky und Dinah Marte Golch

Der neueste Fall des ZDF-Erzgebirgskrimis «Tödliches Verdrängen» wird seit letzter Woche vor Ort im Erzgebirge gedreht. An der Seite von Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) gibt es ab sofort eine neue Partnerin: Mathilda Switala übernimmt die Rolle der Kommissarin Janne Böhm. Das Drehbuch haben Isabell Serauky & Dinah Marte Golch geschrieben, Regie führt Petra K. Wagner.

Das neue Team beimDrehbeginn: Janne Böhm (Mathilda Switala), Robert Winkler (Kai Scheve), Saskia Bergelt (Teresa Weißbach)
© ZDF/Walter Wehner

Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) bekommt eine neue Kollegin als Nachfolgerin von Karina Szabo. Die Kommissarin Janne Böhm (Mathilda Switala) wurde von Berlin ins Erzgebirge versetzt. Das neue Duo steht direkt vor großen Herausforderungen: Der erste gemeinsame Fall führt sie tief in die DDR-Vergangenheit. Eine Touristin wird ermordet in einer Schlucht gefunden. Die Ermittlungen konzentrieren sich zunächst auf die zwei Freundinnen des Mordopfers, Eva (Ulrike Krumbiegel) und Franka (Steffi Kühnert). Obwohl Eva und Franka vom Tod ihrer Reisegefährtin schockiert sind, wirken sie verschlossen und scheinen unbedingt ein Geheimnis bewahren zu wollen. Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) hat derweil eine wichtige Spur entdeckt, sie recherchiert Standorte des seltenen Elsbeer-Baums, da diese Frucht einen Hinweis auf den Tatort geben könnte. Als Winkler schließlich herausfindet, dass alle drei Freundinnen zur gleichen Zeit in der DDR im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren, bekommen die Ermittlungen eine ganz neue Richtung.

Es produziert die NFP (Produzent: Clemens Schaeffer) und die rjfilm Rainer Jahreis Film (Produzent: Rainer Jahreis). Christian Cloos hat die Redaktion im ZDF.

Isabell Serauky

Isabell Serauky

Isabell Serauky studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität zu Berlin. Nachdem sie das zweite Staatsexamen absolviert hatte, arbeitete sie zunächst in verschiedenen PR-Agenturen, bis sie Partnerin der Berliner Anwaltssozietät Jurati wurde. Parallel etablierte sie sich als Drehbuchautorin und wechselte 2014 komplett auf die kreative Seite. Beim Coburger Drehbuchwettbewerb 2015 gewann sie mit «Theo und Max» den Ersten Preis. 2017 erhielt ihr Serienkonzept «Helga Seeger» die Entwicklungsförderung der Stoffbörse beim Krimifestival «Tatort Eifel». Isabell Serauky lebt in Berlin Prenzlauer Berg.