Samstagskrimi im ZDF: «Wilsberg – Mogelpackung» von Jürgen Kehrer und Emily Reimer

Der neueste Fall für den beliebten Privatdetektiv «Wilsberg – Mogelpackung» wird am 4. April um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Wilsberg recherchiert im Umfeld der Münsteraner Immobilienbranche und hat schnell alle Hände voll zu tun, um in einem rätselhaften Mordfall und einem möglichen Erbschwindel zu ermitteln sowie einen Vermissten zu finden. Das Drehbuch stammt von Jürgen Kehrer und Emily Reimer. Es produziert Warner Bros. ITVP für das ZDF, Regie führt Bettina Braun.

Ekki Talkötter (Oliver Korittke) und Overbeck (Roland Jankowsky) kommen gemeinsam aus einem Hauseingang. Beide tragen Lederjacken und setzen sich im Gehen gerade eine dunkle Sonnenbrille auf.
© ZDF/Michael Kötschau

In der Episode «Mogelpackung» wird Wilsberg von Ferdinand Feldkamp beauftragt, die Umstände des Verkaufs eines Mehrfamilienhauses zu untersuchen, das im Besitz seiner kürzlich verstorbenen Großtante war. Feldkamp glaubt, durch einen Trick um sein Erbe gebracht worden zu sein. Wilsbergs Recherche führt ihn in die Wohnung der verstorbenen ehemaligen Eigentümerin. Dort stößt er unvermittelt auf eine männliche Leiche, die zunächst nicht identifiziert werden kann.

Der unbekannte Ermordete ruft die Münsteraner Mordkommission auf den Plan. Kriminalhauptkommissarin Anna Springer (Rita Russek) muss feststellen, dass ausgerechnet ihr Kollege Overbeck (Roland Jankowsky) Bewohner des Mehrfamilienhauses ist, in dem das Verbrechen geschah.

Eine Immobilienfirma will das Haus nach Frau Feldkamps Ableben gekauft haben. Dies geschah jedoch ohne das Wissen ihres Neffen Ferdinand Feldkamp, Wilsbergs Klienten, der sich als rechtmäßiger Alleinerbe sieht. Ebenso wie seine benachbarten Mieter ist auch Overbeck besorgt, dass die Immobilienfirma die Wohnungen nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen zu teuren Preisen verkaufen könnte.

Ekki Talkötters (Oliver Korittke) Vorgesetzter Grabowski hat inzwischen voller Begeisterung eine neue Aufgabe für seinen besten Mitarbeiter. Ekki soll die Kriminellen der Stadt aufspüren und deren Geschäfte besteuern. Währenddessen trifft Juristin Tessa Tilker auf ihren ehemaligen Studienfreund Julius Steinbrink, der erst kürzlich nach Münster gezogen ist. Bei einem gemeinsamen Abendessen erhält Julius einen Anruf, der ihn offenbar sehr beunruhigt. Kurz darauf ist er spurlos verschwunden. Besorgt bittet Tessa Wilsberg, ihr bei der Suche nach Julius zu helfen. Wilsberg braucht die Hilfe seiner Freunde, um die Verbindung zwischen dem Mordfall und dem Rätsel um das verkaufte Mehrfamilienhaus sowie das Verschwinden von Tessas Bekanntem aufzuklären.

In weiteren Rollen: Patricia Meeden, Teresa Harder, Proschat Madani, Christoph Schechinger, Steffen Groth, Lisa Jopt, Sarah Alles-Shahkarami, Vittorio Alfieri u.v.m.

Es produziert Warner Bros. ITVP (Carina Hackemann) im Auftrag des ZDF (Redaktion: Florian Weber). Der Film ist bereits ab dem 28. März in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Dr. Emily Reimer

Dr. Emily Reimer

Dr. Emily Reimer studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Nach dem Rechtsreferendariat am Landgericht Freiburg schloss sie die Zweite Juristische Staatsprüfung in Baden-Württemberg ab und promovierte 2015 zur Doktorin der Rechtswissenschaft mit einer Dissertation zum Thema «Rechte auf Nahrung im universellen Völkerrecht».

2017 absolvierte sie eine Weiterbildung zur Drehbuchautorin an der Master School Drehbuch Berlin. Seither ist sie als freie Autorin tätig. Im selben Jahr gewann ihr Serienkonzept «Trümmer» die Entwicklungsförderung der «Stoffbörse» im Rahmen des Krimifestivals Tatort Eifel.

Emily Reimer lebt in Halstenbek in Schleswig-Holstein.

Jürgen Kehrer

Jürgen Kehrer

Jürgen Kehrer, geboren 1956 in Essen, ist mit 21 Kriminalromanen und fast ebenso vielen Drehbüchern der geistige Vater des Buch- und Fernsehdetektivs Georg Wilsberg aus Münster. 1990 erschien Kehrers erster Kriminalroman «Und die Toten lässt man ruhen». Erstmals ermittelt hier der sympathische, unter chronischem Geldmangel leidende Privatdetektiv und Antiquar Georg Wilsberg. 1995 wurde Wilsberg vom ZDF entdeckt und ist seitdem Protagonist einer Fernseh-Krimireihe am Samstagabend. Sieben der bislang 80 produzierten Wilsberg-Filme basieren auf Romanen von Jürgen Kehrer. Seit 2001 verfasst er auch Drehbücher für die Reihe, seit 2015 zusammen mit seiner Frau Sandra Lüpkes. Neben «Wilsberg» schreiben Kehrer und Lüpkes auch für andere Krimi-Reihen und -Serien sowie Einzelstücke im Genre Komödie. Jürgen Kehrer lebt in Berlin.