Nelio Biedermanns Bestseller «Lázár» wird von Tom Tykwer verfilmt

Die Verfilmungsrechte an «Lázár» wurden an die Berliner Produktionsfirma X Filme Creative Pool verkauft. Die Geschäftsführer und Produzenten Tom Tykwer und Uwe Schott wollen aus dem Stoff einen internationalen Kinospielfilm entwickeln.

Ein Porträt des Autors Nelio Biedermann
© Ruben Hollinger

Der im letzten Jahr im Rowohlt Berlin Verlag erschienene Debütroman des erst 22jährigen Schweizer Autoren Nelio Biedermann hat die Literaturwelt im Sturm erobert: «Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und – ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage – die ewige Frage, wie man leben soll.» (Rowohlt Berlin)

X Filme Creative Pool gilt als eine der erfolgreichsten Adressen für hochwertige Film- und Serienproduktionen. Neben dem internationalen Erfolgshit «Babylon Berlin», basierend auf den Romanen von Volker Kutscher, produzierte die Firma u. a. die Kino-Klassiker «Lola rennt», «Good Bye, Lenin!» und zuletzt «Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße».

Autor Nelio Biedermann: «Je persönlicher das Buch, desto schwieriger ist es, die Geschichte in andere Hände zu geben. «Lázár» X Filme anzuvertrauen war allerdings leicht, weil ich mir sofort sicher war, dass mein Stoff hier verstanden wird und die Vision dieselbe ist.» Tom Tykwer ergänzt: ««Lázár» hat mich sofort gepackt und nicht mehr
losgelassen. Ein Buch, das uns durch die Gezeiten des Lebens – und des Liebens – treibt und dabei auf verstörend intensive Weise glücklich macht. Die Adaption fürs Kino
zu wagen, ist ein Abenteuer, dem wir jetzt bei X Filme kollektiv entgegenfiebern.»

Nelio Biedermann über «Lázár»

Uwe Schott: «Wir wollen neue Wege gehen und suchen dafür nach ebenso eigensinnigen wie einzigartigen Stoffen. Deshalb ist «Lázár» ein großes Geschenk für uns.»