Berlinale-Premiere: «Liebhaberinnen» nach dem Roman von Elfriede Jelinek

Zu den meist erwarteten Titeln des diesjährigen Berlinale Forums zählt die Adaption des Erfolgsromans «Die Liebhaberinnen» der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Die «Liebhaberinnen» werden gespielt von Johanna Wokalek und Hannah Schiller, Regie führt Koxi, die gemeinsam mit Antonio de Luca auch das Drehbuch geschrieben hat.

Camgirl Paula (Hannah Schiller) beim Schminken vor dem Spiegel
© COIN FILM / Silviu Guiman

Die Handlung des Romans aus den 70er Jahren überträgt Koxi in ihrem Spielfilmdebüt über die Unmöglichkeit der weiblichen Entfaltung und die Kommerzialisierung der Liebe in die Gegenwart. Der Film erzählt von der Beziehung zwischen dem Camgirl Paula und der Messehostess Brigitte. Das Ensemble ergänzen Ben Münchow, Ulrike Willenbacher, Victoria Trauttmansdorff und Susanne Bredehöft.

Produziert wurde der Film von COIN FILM (Christine Kiauk, Herbert Schwering), zusammen mit btf (Judith Fülle, Philipp Käßbohrer, Matthias Murmann) und Amour Fou Luxemburg (Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu). Auch in Koproduktion beteiligt sind der Saarländische Rundfunk (Redaktion Christian Bauer) und Caroline Kox sowie die MMC Movies Cologne (Bastie Griese).

Filmwelt bringt die «Liebhaberinnen» 2026, im Jahr des 80. Geburtstags von Elfriede Jelinek, in die deutschen Kinos, Filmladen übernimmt die Kinoauswertung in Österreich. Gefördert wurde der Film unter anderem vom BKM und DFFF. Die 76. Berlinale findet vom 12. bis 22. Februar statt.