arte-Premiere: Zwei neue Fälle «In Wahrheit» von Isabell Serauky & Dinah Marte Golch

Im April feiern gleich zwei neue Filme der erfolgreichen Saarlandkrimi-Reihe «In Wahrheit» Erstausstrahlung auf arte: «Die Liebe und der Tod» am 10.04., sowie «Verschwiegen» am 17.04., jeweils um 20:15 Uhr. Beide Drehbücher stammen vom bewährten Autorinnen-Duo Isabell Serauky und Dinah Marte Golch. Es produziert die Network Movie Film- und Fernsehproduktion Hamburg (Bernd von Fehrn, Lydia-Maria Emrich) im Auftrag von ZDF und arte (Redaktion: Karina Ulitzsch, Martin Gerhard).

Monika Gothe (Franziska Hartmann) i8m Gespräch mit Alain Montand (Pierre Kiwitt)
© ZDF/Manju Sawhney

«In Wahrheit – Die Liebe und der Tod»

Tobias Schricker wird ermordet aufgefunden – ausgerechnet in der Wohnung seiner Ex-Freundin Katrin Sommer, die spurlos verschwunden ist. Handy, Laptop und Geldbeutel fehlen, Nachbarn berichten von einer überstürzten Flucht. Für Hauptkommissarin Judith Mohn (Christina Hecke) und ihren Kollegen Freddy Breyer (Robin Sondermann) beginnt eine nervenaufreibende Suche nach der dringend tatverdächtigen Frau.
Über Katrins Social-Media-Profile stoßen die Ermittler auf ihren neuen Partner Hannes Großmann. Er erzählt ihnen, die sonst so lebensfrohe Katrin würde ihn plötzlich mit bösen SMS-Nachrichten, Drohungen und Beschimpfungen überschütten. Haben Judith und Freddy es mit einer Stalkerin im Liebeswahn zu tun, die auch vor Mord nicht zurückschreckt? Auf einmal scheint niemand, der Hannes nahesteht, vor Katrins Attacken sicher zu sein. Doch zu einem verabredeten Treffen erscheint sie nicht, und die Übergriffe eskalieren immer mehr.
Eine heiße Spur führt Judith und Freddy nach Frankreich, wo sie Katrins persönliche Gegenstände in einem Ferienhaus finden – doch von ihr selbst fehlt weiterhin jede Spur. Wie gelingt es ihr, allen immer einen Schritt voraus zu sein?
Erst Unstimmigkeiten am Tatort und neu bewertete Nachbarschaftsaussagen lassen Judith und Freddy erkennen, dass in diesem Fall nichts ist, wie es scheint. Die Wahrheit entpuppt sich als wesentlich komplexer – und weit gefährlicher – als zunächst angenommen ...

Regie führt Kirsten Laser. In weiteren Rollen: Pierre Kiwitt, Steffi Kühnert, Pascal Houdus, Nurit Hirschfeld, Morgane Ferru, Eva Medusa Gühne, Holger Daemgen, Maude Andrey u.v.m.

 

«In Wahrheit – Verschwiegen»

Nach einem schweren Fahrradunfall ermitteln Judith Mohn und Freddy Breier im Umfeld des Anwalts Benjamin Gothe. Im neuesten Fall ist neben Christina Hecke und Robin Sondermann als Ermittlerduo auch Franziska Hartmann in der Rolle der Frau des Opfers zu sehen.

Der angesehene Rechtsanwalt Benjamin Gothe muss nach einem schweren Fahrradunfall ins künstliche Koma versetzt werden. Alles deutet darauf hin, dass die Bremsen seines Fahrrads manipuliert wurden. Gothes Ehefrau Monika und sein 14-jähriger Sohn Jakob sind am Boden zerstört. Freddy entdeckt auf Gothes Mailbox eine Nachricht von Judiths Freund Alain: Er hatte Gothe als sein ehemaliger Anwalt und Freund geraten, einer Drohung nicht nachzugeben. Doch als Judith und Freddy Alain dazu befragen wollen, beruft er sich auf seine anwaltliche Schweigepflicht.
Gothe war als Verteidiger in einem brisanten Gerichtsprozess tätig: Sein Nachbar, der Narkosearzt Robert Sibelius, ist wegen fahrlässiger Tötung der 13-jährigen Luisa angeklagt, die nach seiner Narkose an einer Blutvergiftung gestorben ist. Daniel Bergmann, der Vater des toten Mädchens, kämpft seitdem mit allen Mitteln für eine Verurteilung von Sibelius. Doch wäre er wirklich in der Lage, einen Mordanschlag zu verüben, und warum sollte er überhaupt dem Anwalt des Angeklagten schaden wollen?
Monika Gothe wirkt zunehmend verängstigt und scheint mehr zu wissen, als sie preisgeben will. Da entdecken Judith und Freddy auf einem Hotel-Überwachungsvideo aus Frankreich, dass Monika sich vor kurzem mit einer Frau getroffen hat. Die Begegnung wirkt sehr intim. Hat Monika eine Affäre? Als in Gothes Haus und Büro auch noch eingebrochen wird, spitzt sich die Situation dramatisch zu, doch Judith und Freddy laufen immer noch gegen eine Mauer des Schweigens …

Regie führt Kirsten Laser. In weiteren Rollen u.a.: Pierre Kiwitt, Picco von Groote, Christoph Bach, Manuel Santos, Moritz Führmann, Malte Sundermann und Toni Küpper.

Beide Filme sind bereits ab dem 03. April in der arte Mediathek verfügbar.

Isabell Serauky

Isabell Serauky

Isabell Serauky studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität zu Berlin. Nachdem sie das zweite Staatsexamen absolviert hatte, arbeitete sie zunächst in verschiedenen PR-Agenturen, bis sie Partnerin der Berliner Anwaltssozietät Jurati wurde. Parallel etablierte sie sich als Drehbuchautorin und wechselte 2014 komplett auf die kreative Seite. Beim Coburger Drehbuchwettbewerb 2015 gewann sie mit «Theo und Max» den Ersten Preis. 2017 erhielt ihr Serienkonzept «Helga Seeger» die Entwicklungsförderung der Stoffbörse beim Krimifestival «Tatort Eifel». Isabell Serauky lebt in Berlin Prenzlauer Berg.