Nein, sie hatte nicht vor, den brisanten Film zur Wirtschaftskrise zu schreiben: Als Dorothee Schön vor bald vier Jahren das Drehbuch zu «Frau Böhm sagt Nein» konzipierte, war das Thema noch nicht aktuell. Gewiss, es gab Skandale, die ein grelles Licht auf die Selbstbedienungsmentalität in den Vorstandsetagen warfen. Die Schmiergeldaffäre bei Siemens, die Steuerhinterziehung von Klaus Zumwinkel, nicht zuletzt die «Lustreisen» bei VW: Aufreger für Stammtisch-Debatten gab es genug, aber dabei blieb es auch.